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Pictorion Das Werk investiert in Flame-on-Linux

Pictorion Das Werk hat für rund eine Million Euro in vier Flame-on-Linux-Systeme von Autodesk investiert.

Die von Pictorion Das Werk genutzten Visual-Effects-Systeme sind mit Dual-Core-Workstations und Linux-Betriebssystemen ausgestattet, was sie aus Sicht der Anwender zu den schnellsten Systemen der Postproduktionsbranche macht. »Sie sind bei der Bearbeitung von Fernsehbildern schneller als Inferno«, so Michael Endres, Geschäftsführer von Pictorion Das Werk.

Pictorion hebt außerdem positiv hervor, dass sich die Tools von Flame-on-Linux in der SD-Welt ebenso nutzen lassen wie in der HD– und der 2K-Welt. Die Möglichkeit, alle Bearbeitungsschritte jederzeit individuell wieder zu verändern, sei dabei besonders nützlich.

»Die Clip-History mit allen Veränderungen wird gespeichert, jeder Schritt lässt sich nachträglich neu definieren«, erläutert der Frankfurter Digital Artist Marko Plötner die neuen Möglichkeiten. Das Set-Up eines jeden Bildes werde sichtbar und Korrekturen seien so jederzeit umsetzbar. Daneben lobt Plötner das Motion-Tracking, mit dem sich verschiedene Bildelemente vernküpfen lassen. Auch das Motion-Estimation-Instrument findet Plötners Wertschätzung: Damit sei es möglich, die Bewegungen einzelner Pixel zu verfolgen und so neue Zwischenbilder zu berechnen. So könnten normal aufgezeichnete Sequenzen in ruckfreie Zeitlupen verwandelt werden. Bislang war diese Funktion nur beim Top-End-Discreet-System Inferno verfügbar.

Pictorion Das Werk hat die Systeme beim Autodesk-Reseller Dreamwalks gekauft und setzt sie in seinen Niederlassungen Frankfurt, Berlin und Düsseldorf ein.

Autor: red

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