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NAB2008: Portabler 4K-Recorder von Codex

Codex ist einer der wenigen Hersteller, die Aufzeichnungssysteme für digitale Filmdaten mit hoher Auflösung anbieten. Neben dem relativ großen Fieldrecorder gibt es nun auch eine portable Einheit.

Zum Abspielen des in diese Seite integrierten Videoreports klicken Sie bitte auf die Play-Taste im oberen Bildfenster. Falls Sie noch den passenden, aktuellen Flashplayer brauchen: http://www.adobe.com/de/products/flashplayer

Paul Bamborough, Mitgründer von Codex den manch einer vielleicht noch von Lightworks kennt, erläutert im Videoclip die Besonderheiten des Codex-Systems (in englischer Sprache). Diese Besonderheiten bestehen unter anderem darin, dass sich die Codex-Recorder mit zahlreichen digitalen Kameras kombinieren lassen, darunter D20 und D21 von Arri, Thomsons Viper, Dalsas Origin, Sonys F23 und F35 und künftig auch Red. Außerdem ist der Diskrecorder ganz einfach zu bedienen, wie ein normaler Videorecorder und er erlaubt die sofortige Wiedergabe der Daten in unterschiedlichen Formaten. Das war laut Codex auch das Ziel bei der Konstruktion des Recorders: ein einfach zu bedienendes System in den Markt zu bringen, das digitale Signale von HD bis 4K aufnehmen und sofort wiedergeben, sowie die Aufzeichnungen direkt an die Postproduction weitergeben kann.

Codex-Recorder können laut Anbieter unkomprimierte Daten bis 4K-Auflösung aufnehmen oder mit JPEG2000-Codec komprimieren. Dabei werden alle Metadaten mit aufgezeichnet, die von der Kamera bereitgestellt oder anderweitig am Set hinzugefügt werden. Die Codex-Recorder können das aufgezeichnete Material sofort in Echtzeit wiedergeben und sind dabei ebenso flexibel wie bei den Formaten in denen das Material vom Recorder an Postproduction-Systeme übergeben werden kann: Zum einen können die Rohdaten der Kameras in Echtzeit einem De-Bayering unterzogen und bei Bedarf down-konvertiert werden, zum anderen stehen für die Ausgabe File-Formate wie MXF, Quicktime, DNxHD, AVI oder DPX zur Verfügung.

Besonders mit den Arri-Kameras D20 und D21 hat Codex eine enge Integration realisiert und unterstützt die volle Funktionalität, die diese Kameras im Data-Mode bieten. Während der NAB2008 demonstrierte Codex die Funktionalität der portablen Version seines Fieldrecorders, der rund 4 kg wiegen soll, aber auch mit anderen Kameras: Das System wurde am Band-Pro-Stand eingesetzt, um in 1080p, 4:4:4, die Signale einer Sony F23 aufzuzeichnen.

Die Datenrate des Codex-Systems reicht laut Hersteller aus, um die Signale zweier 4:4:4-Kameras gleichzeitig aufzuzeichnen, was etwa für Stereo-3D oder verkoppelte Mehrkamera-Effekt-Aufnahmen sinnvoll ist. Im 4:2:2-Modus können nach Codex-Angaben sogar die Signale von vier Kameras parallel verarbeitet werden.

Synchronisiert man sechs Codex-Portables, können diese bis zu 24 Kanäle Video und 48 Kanäle Audio aufzeichnen, was das System aus Sicht von Codex auch für Konzertmitschnitte prädestiniert.

Die Rack-Version des Codex-Fieldrecorders wurde schon bei zahlreichen Kinoproduktionen eingesetzt, relativ aktuell ist dabei ein Einsatz bei der Produktion des kommenden James-Bond-Films »Quantum of Solace«, wo acht Recorder parallel genutzt wurden, um bei Special-Effects-Aufnahmen die Signale von acht synchronisierten Dalsa Origins aufzuzeichnen.

D-Vertrieb Codex-Recorder: Band Pro

Technik-Info

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Download-Info

Sie können den Videoreport (17 MB) auch als mp4-File für mobile Endgeräte wie Ihren iPod herunterladen. Dazu bitte auf den unten stehenden Download-Link klicken.

Downloads zum Artikel:

M_NAB08_Codex.mp4

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Autor: red

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