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Videoreport zum Animationsfilm »The Tale of Despereaux«

Das englische Postproduktionshaus Framestore produzierte gemeinsam mit Universal Studios den Animationsfilm »The Tale of Despereaux«. Im Videoreport erläutern die Macher die Hintergründe und die technischen Besonderheiten des Films.

Framestore begann 2006 mit der Pre-Production des Animationsfilmes »The Tale of Despereaux«. Schon seit Jahren hegten die Framestore-CEOs William Sargent und Sharon Reed den Wunsch, einen Animationsfilm in Spielfilmlänge zu gestalten. Diesen Wunsch haben sich die beiden nun erfüllt und gemeinsam mit Universal Studios den Animationsfilm »The Tale of Despereaux« produziert.

Framestore musste für die Produktion sein Team vergrößern und versammelte Künstler und Techniker aus der ganzen Welt im speziell hierfür eingerichteten London Studio in Wells Mews. Außerdem wurden auch Mitarbeiter von Framestore zeitweise zum »Despereaux«-Team delegiert, um möglichst viel Erfahrung und Knowhow im Team zu konzentrieren.

Für die Produktion verwendete Framestore sein eigenes Hochleistungs-Computersystem zum Rendern der Bilder. Das System entstand auf einer 6.000-Core-Renderfarm und wurde auf einem 200-TB-Cluster im Linux-File-System abgelegt. Die Produktionsdateien wurden auf einem zweiten 400-TB-Cluster gespiegelt, alle Daten lagerten auf einem Speichersystemen des Typs EonStor von Infortrend.

»Einen animierten Kinofilm zu produzieren, erzeugt eine große Menge an wertvollen Dateien. Bei einigen Arbeiten hatten wir als Spitzenwert 5 TB pro Nacht angelegt, deshalb hatte ein betriebssicheres und jederzeit verfügbares Hochleistungsspeichersystem erste Priorität«, so Steve Prescott, Director of Technology von Framestore.

278 Framestore Mitarbeiter arbeiteten an dem Film; die Investition an Arbeitsstunden in den zwei Produktionsjahren war nach Firmenangaben immens. Das Team erzeugte 90 Millionen Dateien, insgesamt über 200 TB Daten. Um sicher zustellen, dass diese Investition nicht verloren geht, wurde der Primary Storage über die hauseigene Dark-Fibre 10-Gbps-Leitung zwischen drei Produktionsbüros in Soho und einem im Londoner Hafenviertel gelegenen Rechenzentrum gespiegelt, täglich über mehrere Standorte miteinander abgeglichen und mit vielen Snapshots gesichert.

Im Videoreport erläutern Produzent Tripp Hudson, Stephane Deverly und Steve Prescott von Framestore die technischen Aspekte der Produktion.

Autor: red

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