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Panasonic: AG-HMC41E

AVCHD-Camcorder mit drei 1/4-Zoll-CMOS-Sensoren und Aufzeichnung auf SD-Karte.

Mit knapp einem Kilogramm Gewicht ist der AG-HMC41E vergleichsweise leicht. Er erinnert optisch an den DV-Camcorder DVC30, den Panasonic vor Jahren eingeführt hatte. Wie etwa der etwas größere Handheld-Camcorder AG-HMC151, zeichnet auch der 41er AVCHD-Signale auf SD-Karten auf. Er ist mit einem optischen 12fach-Zoom ausgerüstet und kann auch Fotos mit 10,6 Megapixel auf die SD-Karte schreiben — während der laufenden Videoaufnahme.

Bewegtbilder erfassen die drei CMOS-Sensoren des Camcorders laut Hersteller in voller HD-Auflösung von 1.920 x 1080 Bildpunkten. Dank »Dynamic Range Stretch«-Funktion sollen sich auch schwierige Lichtsituationen besser bewältigen lassen. Mit Cine-Like-Gamma soll es zudem möglich sein, Bilder aufzuzeichnen, die sich stark an der Ästhetik von Filmbildern orientieren.

Wie beim 151er sieht Panasonic auch beim 41er diverse Aufzeichnungs-Modi vor, die das Bild unterschiedlich stark komprimieren: In der höchsten Qualitätsstufe kommt der Camcorder auf durchschnittliche Datenraten von 21 bis maximal 24 Mbps, im HA-Modus von 17 Mbps und im HG-Modus von rund 13 Mbps. In der stärksten Kompressionsstufe liegt die Datenrate gerade noch bei 6 Mbps (HE-Modus). Der Camcorder unterstützt die Aufzeichnung in 1080/50i in allen Modi, während 1080/25P,720/50P und 720/25P lediglich für den PH-Modus vorgesehen sind.

Beim Dreh mit einer 32-GB-Karte lassen sich in der besten Qualitätsstufe mit dem Camcorder bis zu drei Stunden Material in voller HD-Auflösung aufzeichnen — mit der stärksten Kompression ist es sogar möglich, bis zu 12 Stunden Material in 1.440 x 1.080 aufzuzeichnen.

Panasonic hat dem Camcorder einen HDMI-Ausgang spendiert, weiter sind als I/Os USB 2.0, Composite Out, analoge Komponenten- sowie XLR-Eingänge vorgesehen. Letztere erweitern die Audiofunktionalität des Camcorders um zwei Eingangskanäle, wenn der optionale Griff auf dem Camcorder montiert wird. Die Audioerweiterung bringt auch umschaltbares Mic/Line und +48 V Phantomspeisung mit.

Bedient wird der Camcorder in den meisten Funktionen über das 2,7 Zoll große Touchpanel. Auch Funktionen wie etwa Pre-Record, Shot Marker und Metadatenaufzeichnung hat der Hersteller vorgesehen.

Weitere, aus dem 151er und 301er bekannte Features wie Waveform-Darstellung, Focus Assist und ein Balkendisplay für die Schärfe, Zebrafunktion, Syncro Scan, frei belegbarn User-Tasten, Timecode-Aufzeichnung, Remote Control für Zoom, Fokus, Blende und Aufzeichnung, hat Panasonic ebenso in den Kleinen integriert, wie eher consumer-typisches wie den Multifunktionsobjektivring.

Zu den Nachbearbeitungsmöglichkeiten von AVCHD sagt Panasonic, dass Schnittsysteme wie Final Cut Pro, Premiere CS4 sowie Edius Pro 5 Material in AVCHD schneiden könnten. Außerdem bietet Panasonic nach eigenen Angaben ab sofort auch einen Transcoder zum Download an, der AVCHD-Files ins Format DVCPROHD transkodieren und bei Bedarf auch ins DV-Format down-konvertieren kann.

Panasonics AVCHD-Produktpalette umfasst derzeit also neben dem HMC151E und dem Schultercamcorder AG-HMC71E auch den neuen AVCHD-Recorder AG-HMR10E sowie den Kamerakopf AG-HCK10E. Den neuen Camcorder HMC41E will Panasonic ab August 2009 zum Netto-Listenpreis von 2.850 Euro anbieten.

Autor: red

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