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IBC2012: Indisches Unternehmen kauft DFT
Die Prasad Corporation aus Indien, ein Postproduction-Unternehmen mit Niederlassungen in Mumbai, Chennai, Haiderabad, Singapur, Los Angeles und London, hat von der Investment-Firma Parter Capital die insolventen Unternehmen Precision Mechatronics und DFT Munich gekauft, die Parter Capital offenbar nicht weiterführen wollte. So schnell kann eine Auferstehung stattfinden — oder sollte man Wiedergeburt sagen?
Prasad wird die Firmen wieder fusionieren und unter der Leitung von Stefan Kramper als Digital Film Technologies GmbH weiterführen. Forschung und Entwicklung, die Produktion von neuem Equipment, aber auch der Support und die Ersatzteillieferung für ältere Filmabtaster sollen weiter laufen. Prasad will die große bestehende Kundenbasis von DFT und deren Vorgängern weiter pflegen. Prasad ist sich nach eigenen Angaben der Herausforderungen im traditionellem Filmbereich bewusst, ist aber davon überzeugt, dass DFT diese mit Unterstützung der neuen Muttergesellschaft bestehen und meistern kann.
Der in London angesiedelte Regional Director von Prasad, Simon Carter, sieht die Zukunft von DFT im Ingest historischen Materials, der Filmrestaurierung und dem Archiv-Management. Dafür sei etwa der 2K-Echtzeit-Scanner Scanity von DFT optimal positioniert: »Mit unserem neuen Business-Modell können wir die Lieferung und Weiterentwicklung von Scanity und einer Familie von Flexxity-Produkten sicherstellen, um bestmögliche Lösungen für diese entstehenden Märkte anbieten zu können.«
Prasad teit mit, es werde eine »significant number«, also ein beträchtlicher Teil von Belegschaft und Management der Precision Mechatronics übernommen, außerdem sollen deren Service-Niederlassungen in den USA, Großbritannien und Indien weitergeführt werden. Inoffiziell erreichte film-tv-video.de allerdings die Information, das lediglich rund 15 der 90 Mitarbeiter von Precision Mechatronics, also ein kleiner Teil der Belegschaft, übernommen werden sollen.
Stefan Kramper, Gunter Weidlich und Simon Carter werden Managing Directors des fusionierten Unternehmens sein und eng mit dem vorhandenen Management und den neuen Eigentümern zusammenarbeiten.
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Autor: red
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