Recording: 21.11.2006

Sony: HVR-DR60

Diskrecorder für DV, DVCAM und HDV in der Größe einer Zigarettenschachtel.

B_1106_DR_T_Akkuseite_l_2Der HVR-DR60 nutzt die gleichen Akkus wie die HDV-Camcorder von Sony. Er verfügt auch über einen Gleichstromanschluss, eine Akkuladefunktion ist aber nicht integriert.

Der Festplatten-Recorder HVR-DR60 kann DV-, DVCAM– und HDV-Signale aufzeichnen. Er lässt sich via FireWire an den Camcorder anschließen und bietet eine Speicherkapazität von 60 GB. Ohne Akku wiegt das Gerät nur 227 g. Der Sony-Festplatten-Recorder DR60 zeichnet mit dem gängigen FAT32-Dateisystem auf und arbeitet mit zwei Aufnahme-Dateiformaten: .mt2 für HDV-Aufnahmen und .AVI für DV- und DVCAM-Aufnahmen. Prinzipiell steht ein Video- und ein Computermodus für das Gerät zur Auswahl.

Im Videomodus (AV/C) lassen sich die Aufnahmen über den Start/Stopp-Knopf des Camcorders steuern (bei Geräten mit externer Aufnahmesteuerfunktion). Die Wiedergabe am Camcorder erfolgt über eine i.Link-Verbindung. Im Computer-Modus lässt sich der Fesplatten-Recorder an einen PC anschließen, so dass die aufgezeichneten Dateien direkt sichtbar sind.

Im Vergleich zum FireStore von Focus ist der Sony-Diskrecorder kleiner, weist das ansprechendere Design auf und kommt ohne Lüfter aus. Dafür unterstützt er weniger Datenformate und bietet nur eine niedrigere Datentransferrate.

Das erste Vorserienmuster, das film-tv-video.de prüfen konnte, gab einen Einblick in die grundlegende Funktionalität des Geräts und zeigte, dass Sony die Einheit gegenüber dem früher schon auf Messen gezeigten Prototypen nochmals deutlich kompakter bauen konnte, als ursprünglich gedacht. Das Gerät soll Ende des Jahres 2006 für rund 1.700 Euro ausgeliefert werden.

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Autor
red
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