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IBC2005: T-Systems betont Distribution von HD-Material und Content für mobile Endgeräte

Schon während der IFA realisierte T-Systems HDTV-Übertragungen. Auch bei der IBC in Amsterdam betont der Hersteller das Thema HD-Distribution, zeigt aber auch DVB-H- und DMB-Applikationen.

HD und Fußball-WM 2006
Während der IFA in Berlin hatte T-Systems eine komplette HDTV-Übertragungskette im DVB-S2-Standard realiisert: Von einem SNG-Fahrzeug auf dem Messegelände aus hatter der Hersteller dort HDTV-Live-Bilder per Satellit zur Erdfunkstelle Usingen geschickt und von dort über einen weiteren Satelliten wieder zurück zum Messestand.
Auch während der IBC in Amsterdam betont T-Systems nun die Distribution von HD-Inhalten — die Fußball-WM im kommenden Jahr steht hier im Zentrum des Auftritts. Bei T-Systems erwartet man enorme Nachfrage der Broadcaster mit hohen Anforderungen, das zeichne sich schon jetzt durch viele internationale Anfragen überdeutlich ab. Um Engpässe zu umgehen, seien die logistischen Vorbereitungen zum Bereitstellen der Infrastruktur bereits seit mehreren Monaten in vollem Gange.
Während der IBC2005 bietet T-Systems einen besonderen Service: Internationale Broadcaster können schon jetzt Übertragungsleistungen für ihre WM-Berichterstattung buchen, etwa für Reportagen aus Stadien, Medienzentren, Trainingsplätzen oder Mannschaftsquartieren. Unter den Stichworten Beauty Shot, Stand Up und Public Viewing stünden auch attraktive Zusatzleistungen für Produktionen bereit, so T-Systems.

Mobile Content
Digital Multimedia Broadcasting (DMB) ist eine Weiterentwicklung von DAB. Damit können Sender ihre TV-Programme und Videos terrestrisch auf mobile Endgeräte übertragen. Korea startete im Mai 2005 mit dem weltweit ersten kommerziellen DMB-Betrieb und T-Systems zeigt das Handy-TV während der IBC2005 in Verbindung mit einem Mobilfunk-Rückkanal.
Mit dem gezeigten System können aus Sicht des Anbieters die Programmanbieter mit interaktiven Anwendungen neue Geschäftsmodelle realisieren. In Deutschland will T-Systems DMB zur WM 2006 starten: Aus allen 12 Spielstätten sollen sich dann per DMB die Spiele auf geeigneten Multimedia-Handys als Bewegtbildsequenzen verfolgen lassen. T-Systems geht davon aus, dass damit interessante Geschäftsmodelle möglich werden und präsentiert während der IBC2005 verschiedene Lösungen für das Verteilen von individuellem Content und ein unkompliziertes Abrechnungssystem für DMB-Applikationen.
Weitere Möglichkeiten für mobile und interaktive TV-Anwendungen bietet DVB-H, und auch hierfür hat T-Systems Lösungen im Angebot: So hat das Unternehmenim Rahmen eines Pilotprojekts in Berlin die Infrastruktur für DVB-H (Digital Video Broadcasting Handhelds) bereits aufgebaut. An dem Pilotprojekt sind auch Unternehmen wie Siemens und Nokia beteiligt. Die Partner testen hierbei den Empfang von Fernsehprogrammen und multimedialen Inhalten auf mobilen Endgeräten wie Handys, portablen TV-Empfängern oder PDAs. T-Systems geht davon aus, dass sich auch auf Basis der DVB-H-Technologie interessante Geschäftsmodelle finden lassen.

Digitales Archiv
Auch mit dem Thema digateles Archiv hat sich T-Systems beschäftigt und sieht hier einen Trend hin zur wirtschaftlichen Speicherung von Content. In digitalen Archivlösungen sieht das Unternehmen eine kostengünstige Alternative zu Bandarchiven. In Amsterdam präsentiert der Hersteller nun seine Konzepte und Lösungen zu diesem Thema.

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Autor: red

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