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NAB2007: Panasonic zeigt neuen P2HD-Camcorder

Panasonic präsentiert den AG-HPX500 als großen Bruder des kompakten HD-Camcorders AG-HVX200 — und als kleinen Bruder des HPX2100.

Der AG-HPX500 ist als Schultercamcorder konstruiert, mit einem 2/3-Zoll-Wechselobjektivanschluss ausgerüstet und zeichnet HD- und SD-Material auf P2-Speicherkarten von Panasonic auf, wobei vier Steckplätze für P2-Speicherkarten zur Verfügung stehen. Mit den angekündigten 16-GB-Karten lassen sich damit Aufnahmezeiten von 64 Minuten (DVCPROHD bei 60p) bis 256 Minuten (DVCPRO) erzielen.

1080i und 720p soll der Camcorder ebenso unterstützen wie 576i und 480i. Insgesamt könne der Camcorder 32 verschiedene Formate mit den den Datenraten 50 Mbps (DVCPRO50) und 25 Mbps (DVCPRO, DV) aufzeichnen, gibt Panasonic an. Aber auch Datenraten von 100 Mbps (DVCPROHD) unterstützt der Camcorder. Wie beim HVX200 (Test hier) sollen variable Bildraten zur Auswahl stehen: 24p für Filmlook, 60p für Zeitlupenaufnahmen im Sport sowie weitere elf Stufen zwischen 12 fps und 60 fps.

Als Schnittstellen bietet der Camcorder IEEE-1394 (Firewire), USB 2.0, HD-SDI/SDI, Komponenten-Ausgänge sowie vier Audio-Eingänge mit XLR-Buchsen. Die aufgezeichneten Daten sind laut Panasonic mit allen gängigen nonlinearen Schnitt- und Workflow-Systemen kompatibel.

Panasonic will den AG-HPX500 ab Mai 2007 zum Netto-Listenpreis von rund 14.000 Euro anbieten, allerdings nur den Body mit einem einfachen Sucher, ohne Objektiv und ohne anderes Zubehör.

Wichtiger Unterschied des AG-HPX500 zum erstmals während der Vorjahres-NAB präsentierten und mittlerweile verfügbaren AJ-HPX2100: Nur der zum Netto-Listenpreis von 29.500 Euro angebotene 2100er kann mit der H.264-Option bestückt und somit zum P2HD-Camcorder werden, diese Möglichkeit besteht beim neu angekündigten 500er nicht. Weitere Unterschiede bestehen in der Zahl der P2-Slots, von denen der 2100er fünf aufweist, sowie in der restlichen Ausstattung: Der 500er wird mit einem einfachen 4:3-SD-Sucher ausgeliefert. Der Sucher kann zwar gegen das teurere 16:9-Suchermodell AJ-VF20WBE ausgetauscht werden, aber es lassen sich nur SD- und keine HD-Sucher an der Sucherbuchse anschließen. Außerdem ist der HPX500 mit nur einem Filterrad bestückt, während der HPX2100 zwei davon aufweist. Auch bei den CCD-Sensoren gibt es Unterschiede: Hier bieten die Bildwandler des 2100ers ein Quäntchen mehr Leistung, was Eckdaten wie den Rauschabstand betrifft.

Der HPX500 bietet zwar nach dem, was während der Messe zu sehen war, recht viel für vergleichsweise wenig Geld, aber eben doch weniger als der teurere HPX2100. Neu bei Panasonic: Eine Garantie für fünf Jahre auf alle P2-Schultercamcorder.

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Autor: red

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