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IBC2014: Ikegami zeigt kostengünstige Studiokamera-Lösung

Ein kompletter Glasfaser-Kamerazug von Ikegami aus Kamera, Sucher, Basistation und OCP für weniger als 20.000 Euro? Was bisher unrealistisch war, wird bald verfügbar: Auf Basis einer neuen Studiokamera mit drei 1/3-Zoll-Sensoren will Ikegami ab dem Lieferstart im Dezember 2014 einen Marktsektor mit kleineren Budgets angehen, den das Unternehmen bislang nicht bedienen konnte.

Die HC-HD300 ist eine Kamera von Ikegami, die alle Merkmale einer HD-Studiokamera aufweist, aber mit drei 1/3-Zoll-CMOS-Sensoren bestückt ist. Sie passt sogar in bestehende Ikegami-Infrastrukturen, weil sie als Unicam konzipiert ist und somit das gesamte Zubehör der bisher verfügbaren Ikegami-Studiokameras nutzen kann. Aber das wird wohl nicht der Haupteinsatzzweck der neuen Kamera werden. Vielmehr zielt Ikegami mit dieser Kameras auf Anwender, die nur über kleinere Budgets verfügen und deshalb bisher im Studio auf den Einsatz von kostengünstigen Camcordern setzen mussten, die dann mit meist sehr kompromissbehafteten Lösungen für den Studiobetrieb aufgerüstet wurden.

Natürlich sehen die Bilder der Kamera nicht genauso gut aus, wie die von 2/3-Zoll-Kameras aus gleichem Hause, aber was man bei der IBC2014 am Stand im Live-Betrieb sehen konnte war doch recht ordentlich und schlägt das, was die meisten 1/3-Zoll-Camcorder im Live-Betrieb bieten.

Im 1.080i50-Betrieb erreicht die Kamera laut Hersteller eine Empfindlichkeit von von F11 bei 2.000 lx. Den Störabstand gibt Ikegami mit 58 dB an. Die Kamera kann Signale mit Bildraten von 50 oder 59,94 Hz ausgeben, in HD mit 1.080 oder 720 Zeilen. Auch PAL- oder NTSC-Signale kann die Kamera ausgeben.

Die Kamera bietet Verstärkungsstufen von -6 bis +18 dB, hat eingebaute ND-Filter und bietet einen Shutter, der bis 1/2.000 s reicht. Das Gewicht der Kamera liegt inklusive Glasfaser-Adapter FA-300 bei 4,5 kg (ohne Objektiv).

Die Kamera bietet eine Focus-Assist-Funktion inklusive Schwarzweiß-Funktion und farbigem Peaking. Auch eine Korrekturfunktion für chromatische Aberrationen hat Ikegmai eingebaut.

Zur Kamera in diesem Setup passt die Glasfaser-Basisstation BSF-300, für die Steuerung empfiehlt Ikegami das Panel OCP-10. Als Studiosucher eignet sich etwa der 7-Zöller VFL-P700. Es sind aber im Zubehörbereich zahlreiche weitere Optionen offen, denn die Kamera passt ja, wie eingangs erwähnt, in die Unicam-Baureihe von Ikegami.

Ikegami will Sets aus Kamera, Sucher, Basisistation, OCP und Glasfaserkabel anbieten, die bei Nettopreisen unterhalb von 20.000 Euro beginnen sollen.

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13.09.2014 – IBC2014: How we do it

Autor: red

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