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Adobe Creative Agents: KI-Schaltzentrale für Firefly und Creative Cloud

Premiere, Photoshop, Illustrator, InDesign und Frame.io erhalten KI-Assistenten in der Public Beta. Adobe positioniert seinen Creative Agent damit als verbindende Steuerungsebene über alle Phasen der kreativen Produktion hinweg.

Adobe erweitert die agentenbasierten Funktionen seines Creative Agent deutlich. Die Technologie koordiniert künftig mehrstufige Arbeitsabläufe sowohl in Firefly als auch in zentralen Creative-Cloud-Anwendungen – Nutzer_innen beschreiben das gewünschte Ergebnis, der Assistent übernimmt die Ausführung im Hintergrund.

©Adobe

KI-Agenten sollen zur Schaltzentrale für Workflows werden.

KI-Assistent in Firefly: neue Werkzeuge für Marken und Video

Der KI-Assistent in Firefly bekommt vier neue Funktionen: Aus Stilbeschreibung, Markenname und Farbpalette generiert er komplette Marken-Kits inklusive Logo. Produktfotos lassen sich in kurze, produktionsreife Videos mit Beleuchtung, Bewegung und Ton verwandeln. Eine Quick-Cut-Funktion fügt Videoclips automatisch zu einem Rohschnitt zusammen, abgestimmt auf Dialog, Narration oder Bildsprache. Und aus Storyboards generiert der Assistent direkt Videos. Hinzu kommen lernfähige Personalisierung sowie die Möglichkeit, Mitwirkende zur Prüfung von Arbeiten direkt im Assistenten einzuladen.

©Adobe

KI-Agent in Premiere.

Parallel zeigt Adobe eine private Beta des überarbeiteten Firefly-KI-Studios: Erstellung und Bearbeitung laufen künftig in einer Oberfläche zusammen. Über »Elements“ lassen sich Charaktere, Schauplätze und Objekte für konsistente Wiederverwendung über mehrere Generierungen hinweg speichern, »Projects« bündelt Assets und kreativen Kontext über Firefly und Creative Cloud hinweg.

Creative Cloud: KI-Assistenten in fünf Flaggschiff-Apps

Größere Neuerung für Profis: Adobe bringt anwendungsspezifische KI-Assistenten auf Basis des Creative Agent als Public Beta in Premiere, Photoshop, Illustrator, InDesign und Frame.io. In After Effects läuft die Funktion als private Beta.

  • Premiere übernimmt Vorbereitungsarbeit wie Asset-Sortierung, Stapel-Umbenennung von Clips, das Erkennen von Interviewfragen, Marker-Setzung und einen ersten Schnitt-Entwurf.
  • Photoshop setzt Anweisungen wie Hintergrundtausch, plattformgerechtes Resizing oder Ebenen-Organisation automatisch auf ganze Bilder um, bearbeitbar im Anschluss.
  • Illustrator übernimmt mehrstufige Produktionsaufgaben: etwa 50 versionierte Dateien aus einer Tabelle generieren, Ebenen dokumentweit neu ordnen oder eine Preflight-Prüfung auf Farbmodus-Fehler und fehlende Schriften vor dem Druck.
  • InDesign aktualisiert Layouts nach Einfügen einer Marken-PDF oder Öffnen einer Vorlage – inklusive Textanpassung, Formatierung und Druckreife-Check.
  • Frame.io organisiert auf Basis eines Briefings Drehmaterial, sammelt Feedback über Revisionsstände und generiert B-Roll, alles im Projekt selbst.
©Adobe

So soll man in Premiere künftig arbeiten (lassen).

Reichweite über Drittplattformen

Adobes Kreativwerkzeuge sind inzwischen auch außerhalb der eigenen Apps nutzbar – über ChatGPT, Claude, Microsoft 365 Copilot, künftig auch Google Gemini und Slack. Laut Adobes aktuellem Creators‘ Toolkit Report, einer Befragung von mehr als 16.000 Kreativen weltweit, bezeichnen 75 Prozent kreative KI bereits als festen oder unverzichtbaren Bestandteil ihrer Arbeit. 85 Prozent bestehen jedoch darauf, dass die finale kreative Entscheidung bei ihnen bleibt.

Verfügbarkeit

Die neuen Firefly-Assistent-Funktionen stehen ab sofort in der Firefly-Web-App bereit. Das überarbeitete Firefly-KI-Studio ist über eine Warteliste als private Beta zugänglich. Die KI-Assistenten in Premiere, Photoshop, Illustrator, Frame.io und InDesign laufen ab sofort als Public Beta, in After Effects als private Beta.

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