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IBC2005: Focus zeigte Diskrecorder und Asset Management

Kaum ein Herstellerstand mit DV- oder HDV-Camcordern, an dem während der IBC2005 nicht irgendwo ein Diskrecorder aus der FireStore-Serie von Focus gezeigt wurde. Außerdem stellte Focus auch seine Asset-Management-Lösung ProxSys vor.

JVC, Panasonic, Sony, aber auch Miranda und etliche andere Anbieter zeigten an ihren Ständen die portablen Diskrecorder von Focus. Die wichtigste Neuerung am FireStore-Modell FS-4 besteht darin, dass der nun auch HDV unterstützt. In Zukunft soll auch DVCPROHD auf der Formatliste stehen, denn Focus und Panasonic kündigten auf der Pressekonferenz von Panasonic an, dass es auch eine für den Multiformat-Camcorder AG-HVX200 optimierte Version des Discrecorders geben werde, wenn der Camcorder im März 2006 auf den Markt kommt.

Derzeit hat JVC die beste Integration des Diskrecorders vorzuweisen, der Hersteller bietet auch selbst eine eigene Version des Focus-Geräts an. So hat JVC bei seinem HDV-Camcorder GY-HD100 verschiedene Montage-Optionen für den Discrecorder im Angebot und bietet Funktionen wie etwa den automatischen Start des Discrecorders, wenn das Band zu Ende geht. In der nächsten Software-Version soll es zudem die Möglichkeit geben, die wichtigsten Discrecorder-Infos im Camcorder-Display anzuzeigen.

Der Hauptvorteil bei der Nutzung des FireStore gegenüber der Bandaufzeichung offenbart sich in der Postproduktion: Viele Schnittlösungen können direkt auf die Files des Diskrecorders zugreifen, das mühevolle und zeitraubende Einspielen der Aufnahmen entfällt.

Focus Enhancements hat aber noch mehr Produkte im Programm, als die FireStore-Baureihe: Verschiedene Video-Server etwa und das Asset Management System ProxSys.

ProxSys wird als Komplettsystem zu Preisen ab 30.000 Euro angeboten (ein Server, 2 TB Speicher, beliebig viele Client-Lizenzen) und dient der Erfassung, Organisation, Verwaltung und dem Playout von Videosequenzen. Derzeit kann das Unternehmen auf 40 Installationen des Systems verweisen, wobei nach Herstellerangaben durchaus unterschiedliche Anwender das System nutzen: ein Krankenhaus in Kanada etwa nutzt das System für die Aufzeichnung, Auswertung und Dokumentation von Operationen und zur Ausbildung von medizinischem Nachwuchs, die Bundeswehr dokumentiert mit ProxSys die Eurofighter-Entwicklung, etliche deutsche Regionalsender nutzen das System ebenfalls (etwa in Dortmund, Münster und Bremen).

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Autor: red

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