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Wilde Biester mit eQ gezähmt

Die südafrikanische Firma Earth-Touch hat sich auf die Produktion von Naturfilmen aus der Wildnis spezialisiert: Löwen, Krokodile, Elefanten, Mantas, Wale und seltene Vögel sind für die bis zu zehn Produktionsteams, die für Earth-Touch unterwegs sind, das tägliche Metier. Aufgezeichnet wird dabei mit F900-Camcordern von Sony in HDCAM und 1080/50i.

Zu den Kunden von Earth-Touch zählen zahlreiche Sender weltweit. Im britischen Eden Channel, einem Doku-Kanal, lief unter anderem eine sechsteilige Reihe einstündiger Dokumentationen aus der Wildnis, die alle von Earth-Touch stammen. Die Postproduktion der Dokus hatte das Londoner Postproduktionshaus Igloo übernommen, eine Schwesterfirma von Earth-Touch aus Südafrika.

Aufgrund der räumlichen Trennung hatten sich die Firmen für einen Workflow entschieden, bei dem das HDCAM-Material per Ingest mit Final Cut Pro in unkomprimierte 10-Bit-Quicktime-Files übertragen, offline bearbeitet und auf Harddisk gespeichert wurde. Diese Disks wurden von Südafrika nach London geschickt, wo mit Hilfe des Automatic-Duck-Plug-Ins aus den originalen Final-Cut-Projekten AAF-Files generiert wurden, die Igloo Post dann mit seinem eQ-System

weiter bearbeitete: Hier finden Online-Schnitt, Color Grading, wie auch die Ausgabe in unterschiedlichen Formaten statt.

Igloo-Editor Brian Ainsworth berichtet, dass man die Postproduktion der Dokus üblicherweise innerhalb von zwei Wochen fertig stelle. Knapp zwei Drittel dieser Zeit nutzt Igloo fürs Color Grading: »Das Material wird zu ganz unterschiedlichen Tages- aber auch Jahreszeiten und natürlich auch bei ganz verschiedenen Lichtstimmungen gedreht. All das müssen wir anpassen. Da das Material international vermarktet wird, muss es zudem auch in ganz unterschiedlichen Märken und Regionen gut ankommen«, erläutert Ainsworth die Herausforderung seiner Arbeit. Ganz generell versucht Igloo deshalb, einen möglichst natürlichen Look zu erreichen. »Bei der Zusammenarbeit mit Earth-Touch wird aber auch stets viel experimentiert«, berichtet Ainswoth und ergänzt, dass sich hier die Arbeit mit Quantels eQ-System auszahle, weil das System sehr flexibel sei. »Das ist einer der Vorteile bei eQ: Man kann Kleinigkeiten ändern, ohne dadurch andere Dinge zu beeinflussen«, so Ainsworth.

Die Vertonung und das Musikdesign der eindrucksvollen Dokumentationen erledigt Earth-Touch schließlich wieder in Südafrika, ebenso auch die komplette Grafikgestaltung — erst dann gehen die Dokus in die internationale Vermarktung.

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Ein kurzes Beispiel einer Earth-Touch-Produktion.

Autor: red

Bildrechte: Earth-Touch (PTY) LTD 2010

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