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Panasonic: Broadcast-Abteilung in neuer Struktur

Panasonic hat mit einer europaweiten Neustrukturierung seiner Aktivitäten im Investitionsgüterbereich begonnen. Davon ist auch der Broadcast-Geschäftsbereich (bisher PBITS) betroffen: Nach Firmenangaben werden die Broadcast- und Projektor-Produktlinien des Unternehmens ab sofort gemeinsam im Unternehmensbereich AV Systems Europe (AVSE) geführt.

Der Broadcast-Markt ist in Bewegung, wie die jüngsten Meldungen aus diesem Bereich zeigen. Dass auch bei Panasonic Änderungen anstehen, war in den vergangenen Wochen schon durchgesickert. Nun äußerte sich das Unternehmen mit Pressemeldungen offiziell zu den aktuellen Entwicklungen im eigenen Haus.

So heißt es: »Mit sofortiger Wirkung werden die Broadcast- und Projektor-Produktlinien des Unternehmens gemeinsam unter dem Namen AV Systems Europe (AVSE) geführt. Für das Display-Geschäft des Unternehmens im professionellen Bereich wird eine eigene Geschäftseinheit – Professional Visual Displays Europe (PVDE) – zuständig sein.«

Innerhalb von Panasonic gibt es mit Masaki Arizono einen Leiter, der diesen beiden Divisionen vorsteht. Er erläutert die Hintergründe der neuen Struktur: »Diese neuen Divisions sollen das nachhaltige Engagement von Panasonic widerspiegeln, seinen loyalen Kunden dedizierte Ansprechpartner für Vertrieb, Technik und Service zu bieten.« Zu Arizonos Führungsteam gehören David Martin als General Marketing Manager (bisher bei Panasonic Spanien tätig) und Neil Colquhoun als Sales General Manager.

Neue Ansprechpartner bei Panasonic für den Broadcast-Markt

Die für den europäischen Broadcast-Markt zuständige AVSE untersteht Jerome Berrard, dem bisherigen Leiter von PPDE (Professional Projectors and Displays Europe). Berrard wird in der Position als Director die Gesamtverantwortung tragen. Christian Sokcevic wird neuer General Manager für Vertrieb & Marketing für diese Division.

Der AVSE-Leiter Jerome Berrard zur neuen Struktur: »Der europäische Markt ist für uns vordringlich. Vor diesem Hintergrund statten wir unsere Engineering-Abteilung mit dem entsprechenden Expertenwissen aus. Durch die Neuorganisation stärken wir unsere Kundenbetreuung, indem wir den Service für Speicherprodukte in unserem eigenem Panasonic-Werk in Cardiff (Großbritannien) zentralisieren. Die bisher lokal entwickelten IT- und Call-Center-Funktionen für Projektor- und PC-Produkte werden für einen schnellen Turnaround genutzt. Broadcast-Produkte werden weiterhin von unseren spezialisierten Broadcast-Technikern im Panasonic-Werk in Cardiff repariert, die allesamt Mitarbeiter von Panasonic und keine externen Arbeitskräfte sind.«

Die Verlagerung des Reparaturzentrums bringt nach Firmenangaben keine Veränderung im Service-Ablauf von Panasonic in Deutschland mit sich. Manfred Reul ist weiterhin als lokaler Service-Manager für Deutschland und Österreich zuständig. Die Premium-Turnaround-Zeit von fünf Tagen für den Reparaturservice von Panasonic bleibt unverändert, und der gesamte Service-Außendienst mit qualifizierten Technikern ist weiterhin verfügbar.

Trotz der Verlagerung des Reparaturzentrums bleiben nach Unternehmensangaben alle weiteren Service-Abläufe unverändert, die bei Panasonic vom technischen Fachpersonal im Außendienst durchgeführt werden.  

Weiter kündigt Panasonic an: Für die Anwender der P2– und AVCCAM-Produkte von Panasonic stehen das Serviceprogramm »Pass« sowie die zugehörige Website zur Verfügung. Dieses Asset-Management-System ermöglicht unter anderem die Registrierung für Gewährleistungszwecke, die Verwaltung von Gerätebeständen und die Beauftragung von Reparaturleistungen.  

Im Zuge der Änderungen wurden auch Investitionen in einen neuen Codec und andere innovative Produktentwicklungen für 3D- und HDTV-Technologie getätigt.

Berrard sagte hierzu weiter: »Angesichts der Bedeutung, die der Entwicklung von Produkten zukommt, die den sich verändernden Marktbedingungen entsprechen, haben wir bei AVSE ein neues Team aufgestellt. Dieses erfasst die Wünsche der Kunden  und stellt einen kompletten Kommunikationskreislauf sicher, der einen direkten Einfluss auf unsere Produktpolitik hat.«

Autor: red

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