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ESC: LED-Wand von Creative Technology
Beim Finale am 14. Mai 2011 sahen weltweit geschätzte 120 Millionen Zuschauer und 36.000 Besucher live in der Arena eine Show der Superlative. Das TV-Set für die Showacts aus 43 Ländern trug die Handschrift von Setdesigner Florian Wieder und Lichtdesigner Jerry Appelt. Creative Technology setzte im Auftrag von Brainpool TV als Medientechnik-Partner das TV-Set des Eurovision Song Contest 2011 in der Düsseldorf Arena um.
Zentrales Bühnenelement war eine riesige 1.250 Quadratmeter große LED-Wand, gebaut aus 1.330 Spider-30 LED-Modulen mit 30 mm Auflösung und einem Gewicht von rund 30 Tonnen. In den beweglichen, fliegenden Elementen über der Bühne wurden annähernd 200 Quadratmeter der transparenten Barco Mitrix LED-Module mit 24 mm Auflösung eingebaut, während im Boden der Bühne und in den fliegenden Elementen rund 2,6 Kilometer der Barco LED-Pixelstrips des Typs Mistrip installiert wurden.
Als große Überraschung am Ende der Show teilte und öffnete sich die LED-Wand und gab den Blick auf den wabenartig gestalteten »Green Room« frei, rosafarben illuminiert mit 400 Laufmetern des LED-Systems Schnick-Schnack C-Serie.
Weiter sorgten 12 Projektionen auf je 60 Quadratmeter große Leinwände mit insgesamt 720 Quadratmetern Projektionsfläche und je 20.000 Ansi-Lumen-Projektoren für die optimale Übertragung der Wettbewerbsbeiträge. Der Regieplatz der Installation bestand aus je sieben Medienservern und Backup-Systemen und zusätzlich aus zwei Medienservern für die LED-Variationen auf der Bühne. Der Signalfluss war komplett redundant ausgelegt und wurde mit mit zwei Encore-Mischern und diversen Kreuzschienen realisiert und gesteuert, ausgeführt in DVI-Glasfasertechnik.
Fast sechs Wochen war Creative Technology mit einem knapp 60-köpfigen Medientechnik-Team vor Ort in der Düsseldorf Arena aktiv: während der Bauzeit, den Proben, der beiden Halbfinal-Shows, des großen Finales und für den Abbau. CT-Projektleiter Alexander Klaus zieht ein positives Resümee der Veranstaltung: »Die gute und in vielen Produktionen bereits erprobte Zusammenarbeit mit den anderen Gewerken und Partnerfirmen, darunter Cross Studio & Filmlichtgesellschaft und Stage Kinetik, hat das Projekt reibungslos ablaufen lassen.«
Autor: red
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