Drohne, Kamera, Kamerasupport, Test, Top-Story: 04.06.2020

Drohnen-Praxistest: Mavic Air 2

Die Mavic Air 2 von DJI geflogen und getestet — mit Video und ergänzendem Text.





Kameradrohne, Mavic Air 2, DJI
Die Mavic Air 2 besitzt die Wendigkeit einer Mavic Mini bei der Stabilität einer Mavic Pro 2.
Up in the Sky

Wenn ich die Flugeigenschaften kurz und knackig zusammenfassen müsste, käme folgendes dabei heraus: Die Mavic Air 2 besitzt die Wendigkeit einer Mavic Mini bei der Stabilität einer Mavic Pro 2.

Kameradrohne, Mavic Air 2, DJI
Die Drohne ist klein und leicht zu fliegen.

DJIs neueste Drohne lässt sich sehr einfach fliegen, durch die einstellbaren Modi kann man schnell anfangen zu filmen — der Tripod-Mode ist gut für Innenräume oder sehr genaue Flugmanöver, Standard ist super für draußen, und im Sportmodus macht die Air 2 erst so richtig Spaß – hier erreicht sie Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h. Man sollte nur beachten, dass der Gimbal im Sportmodus nicht so schnell reagiert. Gibt man also Vollgas, kippt er immer etwas. Selbst in diesem Highspeed-Modus lässt sich die Drohne noch einfach steuern — und auch der Bremsweg ist ziemlich gut einzuschätzen.

Diese Flugeigenschaften wünsche ich mir in zukünftigen Mavic Pro Modellen, DJI geht hier den richtigen Weg.

Kameradrohne, Mavic Air 2, DJI
Die Mavic Air 2 hat den Autor voll überzeugt.
Fazit

Was mir sofort aufgefallen ist: Die Mavic Air 2 macht kaum Lärm. Sie ist erheblich leiser als die größeren Modelle.

Zusammen mit den bisher besten Flugeigenschaften in der Mavic-Klasse hat mich die neue Drohne insgesamt voll überzeugt.

Logischerweise hat DJI die Air 2 so ausgestattet, dass sie genau zwischen die Mavic Mini und die Mavic Pro passt. Die Mini besitzt weniger Sensoren und hat nur eine automatische Belichtung. Bei der Pro kann man alles manuell einstellen, hat mehr Funktionen und Bildprofile, sowie 10 Bit Aufzeichnung.

Kameradrohne, Mavic Air 2, DJI, © Kaykha
Einsteigerdrohne für alle, die schon ernsthafter in Richtung Video arbeiten wollen.

Die Mavic Mini habe ich als gute Einsteigerdrohne empfohlen. Das Gleiche gilt aber auch für die Air 2 — und zwar für alle, die schon ernsthafter in Richtung Video arbeiten wollen. Dann bliebe aber noch zu überlegen, ob man nicht direkt auf die Mavic Pro 2 springen sollte, die weitaus mehr Funktionen zur professionellen Bildgestaltung bietet.

Natürlich spielt der Preis auch ein Frage. Rund 850 Euro Listenpreis kostet die Mavic Air 2, und dafür kann man erstaunlich gute Bilder hinbekommen, wenn man mit dem D-Cinelike-Profil und ND-Filtern arbeitet.

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Autor
Sas Kaykha

Bildrechte
Sas Kaykha (11), DJI, Archiv

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