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Ursa Cine 12K LF 100G Live-Produktionskamera
Blackmagic Design hat die Ursa Cine 12K LF 100G angekündigt – eine neue Variante der Ursa Cine Familie, die das Large-Format-Kino-Imaging der 12K LF mit leistungsstarker 100G-Ethernet-Konnektivität für Live-Produktionsworkflows kombiniert. Die Kamera soll ab Q3 2026 für 8.995 US-Dollar erhältlich sein.
Vom Filmset in den Broadcast-Betrieb
Der entscheidende Unterschied zur bisherigen Ursa Cine 12K LF liegt in der 100G-Ethernet-Schnittstelle, die SMPTE-2110-IP-Video in Echtzeit ausgibt. Aktiviert man im Menü den Modus »SMPTE-2110 Live«, verwandelt sich die Kamera unmittelbar in eine Studio-Live-Kamera.
Sie liefert dann SMPTE-2110-Video mit bis zu 2160p60 – inklusive 16 Blendenstufen Dynamikumfang, was traditionelle Broadcast-Kameras deutlich übertrifft. Für Zeitlupenaufnahmen im Sportbereich unterstützt das 100G-Modell sogar Bildraten von bis zu 440 fps – gut für Replays.
Im klassischen Filmaufnahme-Modus bleibt das Leistungsprofil der Ursa Cine erhalten: Blackmagic RAW-Aufnahme bis zu 80 fps in 12K, 144 fps in 8K und 240 fps in 4K. Der große 36×24-mm-RGBW-Sensor im Large-Format-Stil sorgt dabei für das charakteristische Kinobild.
Generation 6 Color Science und Live-Farbkorrektur
Blackmagic stattet die neue Kamera mit der überarbeiteten Generation 6 Color Science aus. Die Verarbeitungs-Pipeline wurde auf Basis von 3D-LUTs neu konzipiert – für Film-, Extended-Video- und Video-Gamuts. Eigene LUTs lassen sich laden und werden nach dem Farbkorrektor angewendet, sodass Korrekturen stets auf Basis des vollen Film-Gamuts erfolgen. Zwei separate 3D-LUT-Prozessoren bedienen unterschiedliche Ausgänge; ein dritter ist exklusiv dem SMPTE-2110-Output vorbehalten.
Besonders im Live-Betrieb relevant: Die Ursa Cine 12K LF 100G verfügt über einen integrierten Hardware-Farbkorrektor auf Basis von DaVinci Resolves Primary Color Corrector. Damit lässt sich das Bild direkt im Live-Betrieb farbkorrigieren – über klassische Broadcast-Parameter wie Iris, Black Level und RGB-Tint am Atem Camera Control Panel oder mit DaVinci-Resolve-Panels via Trackball für präzise Kontrolle über Lift, Gamma und Gain in allen Kanälen.
Broadcast-Ausstattung on top
Der optionale B4-Objektivanschluss ermöglicht den Einsatz von Broadcast-Objektiven mit der Blackmagic Ursa Cine 12K. B4-Objektive sind ideal für Liveproduktionen, da sie elektronisch gesteuert werden und schnell reagieren. Die Optik des Objektivanschlusses ist auf den RGBW-Sensor abgestimmt. Ein Center-Crop-Modus dient für Ultra HD bei hohen Frameraten. Und ein optionales B4-Steuerkabel wandelt den 7-poligen EXT-Anschluss in eine 12-polige Hirose-Schnittstelle für B4-Objektivsteuerung um.
Dazu kommt der optionale Ursa Cine Studio Viewfinder mit 7-Zoll-Touchscreen, Sonnenblende sowie Reglern für Helligkeit, Kontrast und Focus Peaking – er wird über den USB-C-Viewfinder-Anschluss an der Kameravorderseite gespeist und gesteuert.
Für den Post-Produktions-Workflow empfiehlt sich das Blackmagic Media Dock, das bis zu drei Media Module gleichzeitig aufnimmt. Die Ultra-Variante des Media Dock bietet sogar zwei 100G-Ethernet-Ports für besonders hohe Nutzerzahlen im geteilten Zugriff.
Fazit
Grant Petty, CEO von Blackmagic Design, formuliert die Ambition klar: »Mit 100G-Ethernet können Kunden kinematografisch hochwertiges SMPTE-2110-Live-Video mit bis zu 440 fps ausgeben, und der neue Studio-Sucher sowie der B4-Objektivanschluss machen die Ursa Cine zu einer echten Broadcast-Kamera.«
Die Ursa Cine 12K LF 100G soll ab Q3 2026 zum Preis von 8.995 US-Dollar netto angeboten werden.
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