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Final Cut Express: DV-Editing für 329 Euro

Neben zwei neuen Laptop-Modellen stellte Apple zur Computer-Messe Macworld in San Francisco auch etliche Software vor, darunter eine abgespeckte Version seines Schnittprogramms Final Cut Pro: Final Cut Express.

Final Cut Pro wurde von Apple im Lauf der vergangenen Jahre kontinuierlich weiter entwickelt, erweitert und mit Funktionen angereichert, so dass diese Editing-Software mittlerweile auch für viele Profi-Applikationen völlig ausreicht. Der Preis für die Software liegt derzeit bei mehr als 1000 Euro. Das ist für viele Semiprofis aber schon zu viel, weshalb Apple jetzt eine abgespeckte Version dieser Schnitt-Software anbietet: Final Cut Express, ab sofort zum Netto-Listenpreis von 329 Euro erhältlich. Final Cut Express bietet den exakt gleichen Look und fast den gleichen Funktionsumfang wie Final Cut Pro.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen der Pro- und der Express-Version: Express unterstützt ausschließlich das DV-Videoformat, während sich mit Final Cut Pro auch andere Videoformate bis hinauf zu HD-Auflösungen verarbeiten lassen. Entsprechend kann Express auch keine Video-Boards wie etwa Cinewave von Pinnacle nutzen. Ebenfalls nicht in der billigeren Express-Version enthalten: EDL-Im- und Export, sowie Batch-Digitalisierung, es muss also beim Material einspielen auch geloggt werden. Reduziert wurde auch der Funktionsumfang der Farbkorrektur.

Damit positioniert Apple zwischen seinem jetzt ebenfalls verbesserten Simpel-Schnittprogramm iMovie und dem anspruchsvollen Final Cut Pro eine preisgünstigere Editing-Software für Profi-Einsteiger. Zwischen den Editing-Softwares von Apple gibt es folgende Verbindungen: Express arbeitet mit dem gleichen File-Format wie Final Cut Pro, Projekte können zwischen diesen Softwares problemlos ausgetauscht werden. iMovie-Projekte lassen sich in Final Cut importieren. Von Final Cut Express aus lässt sich das apple-eigene, simple DVD-Authoring-Programm iDVD direkt ansprechen, das Projekt muss nicht exportiert werden, wenn man es auf DVD ausgeben will.

Autor: red

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