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Netorium liefert Medientransfer-Lösung Medway an BR

Der Bayerische Rundfunk (BR) will in seinem neuen Sendezentrum in Freimann das Medway-System des Herstellers Marquis einsetzen und wird damit zum größten Anwender dieses Systems, das den reibungslosen Medienaustausch auf digitaler Ebene sicherstellen soll. Geliefert und installiert wird das System vom deutschen Systemhaus Netorium, das auch schon die Omneon-Videoserver an den BR lieferte.

Der Hersteller Marquis Broadcast beschreibt Medway als Media Exchange System: es erlaubt die einfache Lokalisierung und Übertragung von Files zwischen verschiedenen digtalen Systemen – wenn nötig werden die Dateien dabei im Hintergrund konvertiert, ohne dass sich die Nutzer direkt darum kümmern müssten. Medway soll dem BR im Sendezentrum Freimann als universelle Medienschnittstelle dienen und dabei den File-Transfer zwischen verschiedenen dort installierten Produktions- und Sendesystemen sicherstellen und organisieren. Das Sendezentrum Freimann (SZFM), soll im Dezember 2005 fertiggestellt sein und in Betrieb gehen. Die Installation von Medway ist in mehreren Stufen ab Juni 2005 geplant.

Marquis erläutert, man habe mit dem BR schon seit Anfang 2005 zusammengearbeitet, um die optimalen Arbeitsabläufe zu entwickeln und zu identifizieren, die im SZFM den effektiven Betrieb in Produktion und Sendeabwicklung sicherstellen sollen. Dabei stellte sich heraus, dass Medway mit zusätzlichen Software-Ergänzungen an die Erfordernisse des BR angepasst werden muss, was Marquis nach eigenen Angaben nun getan hat.

Die wichtigste Funktion von Medway im SZFM ist es demnach, die dort installierten fünf Avid-Unity-Systeme, mit denen jeweils mehrere NLE-Systeme verbunden sind, mit dem Rest der Infrastruktur zu verknüpfen, die ein Automations-System, Playout und Media-Management umfasst. Mit Medway sollen die Anwender beim BR in die Lage versetzt werden, Dateien über mehrere dieser Systeme hinweg lokalisieren und darauf zugreifen zu können, wenn sie die entsprechenden Rechte haben.

So sollen etwa Journalisten Low-Res-Clips arbeiten und diese dann an Editing-Stationen weiterleiten können, wobei Medway laut Marquis sicherstellt, dass die Hi-Res-Versionen der Clips dort auch für die Endbearbeitung Verfügung stehen. Das soll über das gesamte System funktionieren.

Außerdem übernimmt Medway laut Hersteller auch Aufgaben in der Extraktion und Verwaltung von Metadaten.

Derzeit nutzt der BR fürs Editing Media Composer mit Meridien- und Adrenaline-Hardware, in Zukunft sollen nur noch Adrenaline-Systeme zum Einsatz kommen. Medway unterstützt laut Marquis beide Plattformen, bietet OMF-Funktionalität, MXF, AAF und Quicktime.

Bei Lieferung und Installation des Medway-Systems setzt der Hersteller auf seinen deutschen Vertriebspartner Netorium. Marquis kann auf zahlreiche Installationen seiner Systeme bei namhaften Sendern verweisen, darunter auch bei der BBC und in Deutschland bei der Deutschen Welle. Die BR-Installation wird aber nach Ihrer Fertigstellung die bislang umfassendste Installation von Marquis-Software sein.

Autor: red

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