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FayIn: Matchmoving Plug-In für After Effects

Das Startup Fayteq hat mit FayIn ein Plug-In entwickelt, das Tracking und die Integration unterschiedlichster 2D-Elemente in Videos ermöglicht. Jetzt ist Version 2.3 des nützlichen Tools verfügbar.

FayIn ist ein Plug-In für After Effects, das Tracking und die Integration von digitalen Objekten in Videosequenzen erlaubt.

Fayteq ist ein deutsches Startup, das als Spin-Off der Technischen Universität Ilmenau einen starken Software-Hintergrund hat. Das erste Produkt von Fayteq ist »FayIn«: ein Plug-In für Adobe After Effects, mit dem sich unterschiedlichste 2D-Elemente schnell und einfach in Videos integrieren lassen. Auch Screen-Replacements oder Retouching-Aufgaben kann die Software von Fayteq lösen.

Mit FayIn lassen sich statische und dynamische Objekte tracken.

Zwei Trackingmethoden stehen zur Auswahl …

… »Rectangle Region Tracker« und »Mask Region Tracker«.

Der eingefügte Inhalt – hier das Holztor – in this example, the wooden door) lässt sich im 3D-Raum leicht einpassen.

Vollständig integriert

FayIn ist vollständig in die Software-Umgebung  von After Effects integriert. Das Wechseln zwischen unterschiedlichen Software-Umgebungen ist somit nicht nötig, und auch der Import oder Export von Daten oder Videomaterial entfällt. Alle Features von After Effects und FayIn stehen innerhalb einer Software-Umgebung zur Verfügung.

Tracking

FayIn verfügt über ein nützliches Tool: den Tracking Report. Er gibt Informationen zu den Tracking-Ergebnissen in Bezug auf Tiefe, Ausrichtung der x- und y-Achsen, Ausrichtung der z-Achse.

3D-Welt

Der Kameratracker des FayIn-Plug-Ins erzeugt eine eigene 3D-Welt im Hintergrund. Das erleichtert die Integration und Positionierung der 2D-Elemente. Daraus ergeben sich unter anderem folgende Vorteile: Objekte werden perspektivisch korrekt integriert, die Perspektive wird automatisch angepasst, der Insert bleibt auch bei Drehungen oder Verschiebungen perspektivisch korrekt integriert, und es ist möglich, gleich mehrere Inserts pro Track zu integrieren.

Out-of-Sight Tracking

Die 3D-Welt, die FayIn erzeugt, ermöglicht eine weitere Funktion: FayIn trackt statische Objekte auch dann, wenn sie das Bild kurz verlassen. Wenn das Objekt erneut sichtbar ist, wird es wieder erfasst.

Tools zur manuellen Anpassung

FayIn bietet per Base Plane und Virtual Plane auch einige Tools für manuelle Anpassungen beim Integrieren von Inserts.

Corner Correction

Manchmal kommt es vor, dass der Placeholder nach dem Tracking-Prozess zwar gut passt, aber ein paar Ungenauigkeiten an den Ecken aufweist. Mit FayIn lässt sich Ecke des Placeholders auf Keyframe-Basis anpassen.

Neue Funktionen von Version 2.3

Der Fokus bei diesem Update liegt auf der weiteren Optimierung der Nutzerfreundlichkeit, so die Entwickler. Mit dem Update bekommt FayIn nicht nur einige neue Buttons für die sofortige Erstellung und den Import von Inserts. Auch die Integration von Text in Videos wurde demnach vereinfacht. Cutter dürften sich auch über die verbesserte Kompatibilität mit Adobe Premiere freuen. Die Kompatibilität mit After Effects Timing-Properties stand ebenfalls im Fokus dieses Updates.

User-Modes
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FayIn bietet unterschiedliche Nutzermodi: für Einsteiger und für Fortgeschrittene.

FayIn bietet nun unterschiedliche User-Modes: Anfänger können mit Schritt-für-Schritt-Anweisungen für den Tracking-Prozess beginnen und so schnell und einfach lernen, Inserts in Videos zu integrieren.

Fortgeschrittene Nutzer schalten mit einem Mausklick um auf »Expert Mode« und erhalten Zugriff auf die gesamte Palette an Tools und Funktionen, um Track und Insert weiter anzupassen.

Verbesserte Text-Integration

Text lässt sich nun deutlich einfacher einfügen.

FayIn 2.3 beschleunigt den Workflow für die Integration von Text in Videos und erzeugt und öffnet per Klick automatisch eine Unterkomposition mit einer Textebene. Hier lässt sich der gewünschte Text eingeben, bevor wieder zurück zur Hauptkomposition gewechselt wird.

Adobe Premiere

Beim Schnitt mit Adobe Premiere ist es möglich, Adobes Dynamic Link Export zu nutzen, um automatisch eine After Effects Komposition für einen Clip zu erstellen. Dieser lässt sich mit FayIn tracken und bearbeiten. Wenn das Tracking abgeschlossen und der Insert integriert ist, kann man zurück ins Premiere-Projekt wechseln und dort prüfen, ob alles passt.

Autor: red

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