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AUF und Produzentenallianz fordern mehr Filmfördermittel

Die Allianz Unabhängiger Filmdienstleister (AUF) unterstützt den Aufruf der Produzentenallianz an die Bundesregierung, ihre Filmförderprogramme massiv auszubauen und aufzustocken.
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Die AUF unterstützt die Forderung der Produzentenallianz nach grundsätzlichem Umdenken bei der bundesweiten Filmförderung.

Deutschland als Filmproduktionsstandort zu stärken und die Filmwirtschaft zu fördern, ist das Ziel aller nationalen Filmförderprogramme. Die Kürzung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) bleibt aus der Sicht von Produzentenallianz und AUF nicht ohne Folgen: Große internationale Filmproduktionen kommen demnach seltener nach Deutschland, denn andere Länder locken mit attraktiveren Produktionsanreizen, so die Verbände. Diesem internationalen Wettbewerb sollte sich Deutschland stellen.

»Durch die unzureichende Ausstattung des DFFF verschwinden nicht nur Arbeitsplätze, kulturell wertvolle Filme werden nicht oder nur mangelhaft produziert und unser Land verliert Steuereinnahmen und Prestige« erklärt Niels Maier, Vorstandsmitglied der Allianz Unabhängiger Filmdienstleister. »Es ist vor allem die Obergrenze des DFFF, die eine Katastrophe für die Planungssicherheit nationaler und internationaler Produktionen bedeutet. Dieses Limit muss dringend aufgehoben und der geförderte prozentuelle Anteil an den Ausgaben in Deutschland angehoben werden, damit Deutschland als Produktionsstandort international wettbewerbsfähig wird.«

Dabei ist der AUF wichtig, dass bestehende Förderinstrumente wie FFA, BKM, Regionalförderungen und weitere in ihrer Form bestehen bleiben und ebenfalls ausgebaut werden, um insbesondere die mittelständische Produzentenlandschaft weiter zu stärken. Es sei die Vielfalt der Förderinstrumente die eine vielfältige Produzentenlandschaft ermöglichten, sagt der Verband. An dieser Stelle kritisiert der Verband zudem, dass nach wie vor ein beträchtlicher Teil dieser Fördermittel im Beteiligungsnetzwerk von ARD und ZDF verschwinde, statt in die unabhängige Filmwirtschaft zu fließen. Hier sieht die AUF dringenden Handlungsbedarf seitens der Politik.

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