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Avid peppt Pinnacle-Editing-Software auf

Mit der Version 14 der Schnitt-Software Studio HD für Windows- und Vista-Rechner hat Avid seine Pinnacle-Editing-Produkte deutlich renoviert, erweitert und im Preis gesenkt.

Pinnacle Studio ist eine Editing-Software, die laut Hersteller von rund 11 Millionen registrierten Nutzern weltweit verwendet wird — überwiegend im Hobbybereich. Weil aber Avid derzeit unter anderem damit beschäftigt ist, sich intern besser zu vernetzen und zu integrieren, wandern mittlerweile sogar einzelne Features aus dem Media Composer bis hinunter in die Software Pinnacle Studio, die nun in verschiedenen Paketen zu Listen-Endkundenpreisen zwischen rund 60 und 130 Euro über den Ladentisch geht: Die Bildstabilisierung in der aktuellen Version 14 von Pinnacle Studio stammt aus dem Composer.

Pinnacle Studio zielt eher auf Editing-Laien, deshalb liegt der Fokus darauf, den Weg vom Rohmaterial zum fertigen Video möglichst einfach und schmerzfrei zu gestalten — das wünschen sich Profis zwar ebenfalls, aber es steht meist im Widerspruch dazu, bei Bedarf dann doch in einzelnen Aspekten bis tief in die Feinheiten der Technik und der Gestaltung abtauchen zu können.

Avid hat bei Version 14 der Software — Version 13 wurde ausgelassen (Aberglaube?) — ganz offenbar Wert darauf gelegt, nicht den typischen »Video-Opa« ins Zentrum der Entwicklung zu stellen, sondern auch jüngere Anwender anzusprechen: Das Ingest-Tool erlaubt es, sowohl typisches Videomaterial in verschiedenen Formaten (auch natives HDV und AVCHD) einzuspielen, wie auch file-basiertes Material, etwa von Handys, Speicherkarten oder USB-Sticks zu kopieren. Die Bearbeitung soll dank einer modernisierten Bedienoberfläche einfacher und intuitiver möglich sein als in früheren Versionen. Außerdem steht neben dem schon erwähnten Stabilizer auch ein neuer Titler bereit und in den teureren Versionen liegen zusätzliche Effekte vor (Plug-Ins von Red Giant). Auch auf der Ausgabeseite ist Pinnacle Studio auf der Höhe der Zeit: Neben AVCHD auf DVD in der Grundversion, gibt es in den umfangreicheren Varianten auch einfaches Blu-Ray-Authoring — und zusätzlich in allen Paketen die Ausgabe für iPod, YouTube und für die Spielekonsolen Wii, X-Box und Playstation 3.

Witzig: Ein Stop-Motion-Tool erlaubt es, einfach Real-Animationen — wie etwa Knettrickfilme — herzustellen. Dabei wird das jeweils zuletzt aufgezeichnete Einzelbild durchscheinend über das aktuelle Bild gelegt, man hat also immer die Kontrolle, ob der nächste Animationsschritt passt.

Pinnacle Studio ist in der aktuellen Version kompatibel mit Windows Vista SP2 (32-Bit- und 64-Bit-Version), Windows XP SP3 und Windows 7. Upgrades von den Versionen 9, 10, 11 oder 12 kosten rund 60 Euro für Pinnacle Studio Ultimate und 90 Euro für Pinnacle Studio Ultimate Collection.

Autor: red

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