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Praxistest: Kompakte DJI-Drohnen Lito 1 und Lito X1

Mit der Lito-Serie gibt es einen neuen Namen im Drohnenprogramm. Die DJI Lito-Drohnen wiegen unter 250 g und erinnern an die Mini-Serie. Womit wir da in Zukunft in die Luft gehen können, zeigt dieser Test.


Praxis
©Sas Kaykha

Plus-Akkus (?).

Mit den weniger als 250 g wiegenden Drohnen muss ich nicht mehr raus aufs Feld zum Testen, sondern kann dies unter Einhaltung aller Regeln auch in der Stadt tun. Parks sind somit immer ein guter Ort, um die Hinderniserkennung von Drohnen zu testen. Und hier kam bei der X1 gleich das vertraute und sichere Gefühl der Neo 2 auf. Durch das LIDAR stellen kleine Äste kaum noch eine Gefahr dar. Beachten sollte man immer, dass dieses System nur nach vorne raus funktioniert.

In den Flugeigenschaften liegen die Lito-Drohnen zwischen Neo 2 und der Mini-Serie.

©Sas Kaykha

Fernsteuerung Lito X1.

An dem Testtag war es wieder ziemlich windig, ich hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es die Lito auch nur ansatzweise stören würde. Hier war ich auch schon von der Neo 2 begeistert, die den widrigen Windverhältnissen im Norden ebenfalls standgehalten hat.

Eine erwähnenswerte, weil extrem praktische Sache ist die neue »Auto-on-Funktion«: Klappt man die Propellerarme aus, schalten sich die Lito-Drohnen automatisch ein.
Während das super helle Display der RC2-Fernsteuerung mir gerade im Park mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen eine große Hilfe war, würde ich persönlich abwägen, ob ich das Handy während meiner Drohnenflüge brauche oder nicht. Aktuelle Handymodelle haben ebenfalls sehr gute und helle Displays. Allerdings ist dies alles integriert in eine Fernsteuerung wie der RC2 natürlich sehr praktisch.

©Sas Kaykha

Active Track ist seit Jahren fester Bestandteil von vielen DJI-Produkten und wird permanent weiterentwickelt. Auch die Lito-Drohnen profitieren von dieser Technik. Ich selbst als Person wurde sofort erkannt und auch bei wilden Flugmanövern nicht mehr »losgelassen«.

©Sas Kaykha

Zusammengeklappte Lito X1.

Beim Umfliegen verliert das Tracking manchmal das Objekt, weil dieses ja von hinten oft nicht so aussieht wie von vorne. Ich habe mit der Lito einen Baum erfasst und konnte ihn in verschiedenen Abständen so oft umfliegen wie ich wollte – das Tracking blieb immer stabil.

Die Qualität der Videos aus den Drohnen unterscheidet sich natürlich. Gerade bei Szenen mit viel Kontrast oder wenig Licht zeigt der größere Sensor der X1 seine Vorteile.
Möchte man das alles grob einordnen, liegt die Lito 1 qualitätsmäßig über der Neo 2. Danach kommt die X1 mit größerem Sensor, und mit Abstand dann die Mini 5 Pro.
Filmt man aber bei gutem Wetter, lässt sich aus dem D-Log M der X1 noch viel herausholen, eine korrekte Belichtung vorausgesetzt.

Fazit

Die Lito-Serie von DJI ordnet sich in etwa bei der »normalen« Mini ohne Pro im Namen ein. Durch einen neuen Namen kann DJI jetzt in dieser Kategorie nochmals unterschiedliche Drohnen anbieten. Beide sind perfekt für Einsteiger.

Der Autor und Drohnenexperte Sas Kaykha.

Die Lito 1 ermöglicht einen kostengünstigen Einstieg in die Drohnenwelt und bietet sogar Tracking sowie verschiedene Flugmodi.

Die X1 richtet sich ganz klar an Einsteiger, die auch an Video Interesse haben. Die Bildqualität ist durch den größeren Sensor und D-Log M deutlich besser, LIDAR unterstützt zudem wunderbar beim Filmen. DJI gibt für die X1 etwa 14 Stops Dynamikumfang an.

Und nicht zuletzt durch die C0-Kategorie, die das Fliegen vereinfacht und keinen Führerschein benötigt, können Einsteiger mit den DJI Lito-Drohnen kostengünstig in der Luft schnuppern.

Seite 1: Varianten
Seite 2: Daten
Seite 3: Praxis und Fazit

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Autor: Sas Kaykha

Bildrechte: Sas Kaykha

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