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Canopus baut Konverter-Palette aus

Drei neue Modelle seiner Konverter-Palette stellte der japanische Hersteller Canopus in jüngster Zeit vor: ADVC 55, ADVC 300 und Twinpact 100 schlagen zu Listen-Endpreisen zwischen 219 und 589 Euro die Brücke zwischen analoger und digitaler Videowelt.

Der Videokonverter ADVC55 von Canopus ist als externe, kleine Box ausgeführt, die analoge Video- und Audiosignale ins DV-Format wandelt. Die Box kann vollkommen separat verwendet werden, lässt sich also auch zwischen einem analogen und einem digitalen Videogerät als Signalwandler nutzen. Aber auch der Anschluss an Windows- und MacOS-Rechner funktioniert laut Canopus problemlos und ohne zusätzliche Treiber-Installation, die Box wird einfach per FireWire angeschlossen. Wird der Konverter per 6-Pin-FireWire-Kabel an einen Rechner angeschlossen, wird er darüber mit Spannung versorgt, beim Anschluss an 4-Pin-DV-Geräte benötigt der Konverter eine eigene Spannungsversorgung. ADVC55 arbeitet laut Canopus mit den folgenden Softwares problemlos zusammen: Edius und Let“s Edit von Canopus, Final Cut Pro von Apple, XpressDV von Avid, Premiere Pro, Vegas, Edition von Pinnacle, MediaStudioPro und Windows Movie Maker. Der ADVC55 soll zum Listen-Endpreis von 219 Euro angeboten werden.

Auch nach oben erweitert Canopus seine Konverter-Palette: Der ADVC300 konvertiert in beide Richtungen zwischen analogen und DV-Signalen. Dabei stehen auf analoger Seite nicht nur FBAS und Y/C zur Verfügung, sondern auch YUV. Der ADVC300 kann wie der kleinere ADVC55 als Stand-Alone-Gerät betrieben werden, verfügt aber zusätzlich noch über Filter- und Stabilisierungsfunktionen (TBC), mit denen sich analoge Signale aufbessern lassen, bevor sie in DV umgewandelt werden. Der ADVC300 kann laut Hersteller auch einen Farbbalken generieren und die analogen Signale können in Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Farbton verändert werden, eine Kantenanhebung lässt sich ebenfalls zuschalten. Den ADVC300 bietet Canopus zum Listen-Endpreis von 589 Euro an.

Die dritte Produkt-Neuheit von Canopus ist TwinPact100. Dieser Konverter vereint Funktionen aus bisher meist getrennten Bereichen in sich: Er konvertiert Computer-Grafiksignale in analoges oder DV-Video, erlaubt digitales Video-Capturing von Bildschirm-Grafiken und wandelt in beiden Richtungen zwischen digitalen und analogen Videosignalen. Die Videofunktionalität kann man auch beim Standalone-Betrieb des TwinPact ohne Rechner nutzen.
Beim Einsatz als Scan-Konverter wandelt TwinPact100 Bildschirm-Grafiken mit Auflösungen bis zu 1.600 x 1.200 Bildpunkten. Es steht eine Funktion zur Verfügung, mit der sich einzelne Anwendungsfenster, beliebig definierbare, feste Desktop-Ausschnitte oder dynamische Bereiche um den Mauszeiger als Videosignal ausgeben lassen. Analoge Videosignale lassen sich laut Hersteller per TBC stabilisieren, Bildstörungen durch Filter reduzieren. Listen-Endpreis für TwinPact100: 579 Euro.

Autor: red

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