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Mini-Diskrecorder von Sony: HVR-DR60

Mit dem HVR-DR60 stellt Sony einen neuen, portablen Diskrecorder vor, der in HDV, DVCAM und DV aufzeichnen kann: Passend zum neuen HDV-Camcorder V1, aber nicht nur zu diesem. Ein erster Blick auf ein Vorseriengerät des neuen Festplatten-Recorders. (Eine druckfreundliche PDF-Version des Artikels können Sie am Textende laden, Größe: 300 kB).

Der Festplatten-Recorder HVR-DR60 kann DV-, DVCAM– und HDV-Signale aufzeichnen. Er lässt sich via FireWire an den Camcorder anschließen und bietet eine Speicherkapazität von 60 GB. Ohne Akku wiegt das Gerät nur 227 g. Der Sony-Festplatten-Recorder DR60 zeichnet mit dem gängigen FAT32-Dateisystem auf und arbeitet mit zwei Aufnahme-Dateiformaten: .mt2 für HDV-Aufnahmen und .AVI für DV- und DVCAM-Aufnahmen. Prinzipiell steht ein Video- und ein Computermodus für das Gerät zur Auswahl.

Im Videomodus (AV/C) lassen sich die Aufnahmen über den Start/Stopp-Knopf des Camcorders steuern (bei Geräten mit externer Aufnahmesteuerfunktion). Die Wiedergabe am Camcorder erfolgt über eine i.Link-Verbindung. Im Computer-Modus lässt sich der Fesplatten-Recorder an einen PC anschließen, sodass die aufgezeichneten Dateien direkt sichtbar sind.

Im Vergleich zum konkurrierenden FireStore von Focus ist der Sony-Diskrecorder kleiner, weist das ansprechendere Design auf und kommt ohne Lüfter aus. Dafür unterstützt er weniger Datenformate und bietet nur eine niedrigere Datentransferrate.

Die Bedienung direkt am Gerät mit den Mini-Tasten, denen ein fühlbarer Druckpunkt fehlt, ist ein Kompromiss, besser fährt man ganz sicher, wenn man den kleinen Diskrecorder via i.Link fernsteuert.

Das erste Vorserienmuster, das film-tv-video.de prüfen konnte, gab einen Einblick in die grundlegende Funktionalität des Geräts und zeigte, dass Sony die Einheit gegenüber dem früher schon auf Messen gezeigten Prototypen nochmals deutlich kompakter bauen konnte, als ursprünglich gedacht. Etliche Funktionen waren allerdings im Vorseriengerät noch nicht implementiert, so dass ein echter Test damit nicht möglich war. Sony wird wohl noch etwas Arbeit in die Software des Geräts stecken, bis es wie geplant Ende des Jahres 2006 für rund 1.700 Euro (Nettolistenpreis) ausgeliefert werden kann.

Downloads zum Artikel:

T_1106_CC_Sony_DR60.pdf

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Autor: C. Gebhard, G. Voigt-Müller

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