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Colorfront Cloud Services

Colorfront kündigt den Aufbau eines Cloud Service an. Die neue Cloud-Lösung soll sich zum Einen als zentralisierter Speicher nutzen lassen. Daneben stellt Colorfront in seiner Cloud aber auch Processing-Power und Tools bereit, beispielsweise für das Transcodieren von Dailies oder auch das Rendering von Deliverables und VFX-Pulls. Durch die Einführung der Cloud Services sollen auch die Möglichkeiten des gemeinsamen Arbeitens an einem Projekt verbessert werden. So kann die Colorfront-Cloud beispielsweise auch für ein Remote Color Grading genutzt werden.

»Die ständig steigenden Bandbreiten, die an vielen Produktionsstandorten heute verfügbar sind, lassen das entfernte Speichern und Bearbeiten von Material sowie effizientere Workflows Realität werden«, sagt Bill Feightner, Chief Technology Officer bei Colorfront. »Die Colorfront Cloud Services ermöglichen ein neues, leistungsfähiges und rationalisiertes Model der räumlich verteilten Postproduction.« Dies helfe dem Kreativen dabei, sich auf die Gestaltung des Bildes zu fokussieren, anstatt sich mit verschiedenen Technologien und Workflows auseinandersetzen zu müssen, so Bill Feightner weiter.

Der Upload in die Colorfront-Cloud kann durch das Tool CopyCentral gemacht werden. CopyCentral wird Teil der Version 2014 von Express Dailies und On-Set Dailies sein. Sobald der Upload durchgeführt ist, wird das Footage sofort für jeden User in der Produktionskette verfügbar. Nun können auf dem Material unterschiedliche Operationen durchgeführt werden.

Der Zugang auf das in der Cloud gespeicherte Footage wird über Miso realisiert. Miso ist ein von Colorfront entwickelter Remote-Browser und -Player. Das Tool funktioniert auf einem Laptop und erlaubt die sichere Verbindung zur Datenbank, kann Proxy-Files anzeigen und bietet umfangreiche Suchfunktionen für Metadaten.

Die Cloud Services von Colorfront können auf verschiedene Weise implementiert werden: Anwender haben die Wahl, den Service auf einem Colorfront-eigenen System zu nutzen, das in Los Angeles steht. Ebenfalls kann die Colorfront Cloud aber auch bei einem privaten Datencenter oder verschiedenen öffentlichen Cloud-Servern, etwa den Amazon Web Services, eingerichtet werden. Steht eine Gigabit-Internet-Verbindung zur Verfügung, lässt sich beispielsweise eine Stunde Material, das mit einer Arri Alexa in ProRes 4444 aufgenommen wurde, in rund 15 Minuten an die Cloud übermitteln. Auch 4K RAW-Footage kann bei einer solchen Verbindung schneller als Echtzeit hochgeladen werden.

Empfehlungen der Redaktion:

06.06.2013 – Colorfront: Express Dailies 2013
07.11.2012 – DVE übernimmt Vertrieb für Colorfront-Systeme
17.04.2012 – NAB2012: On-Set-/Dailies-Systeme

Autor: red

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