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FAM: Live-Sport per Remote-Regie
Insgesamt fünf Kamerasignale in HD und das Programm Return-Signal wurden mit mehreren VMix-Systemen und zwei VDSL-Anschlüssen der Telekom von der Spielstätte in die vier Kilometer entfernte Regie der Fernseh Akademie übertragen.
Mit dem Einsatz des SRT Protokoll betrug die Latenz für den Transport der Videosignale (HEVC, 10Mbit) weniger als eine Sekunde. Ton- und Kommentatoren-Signale, Interviewposition und Atmo wurden parallel und synchron mit den Videosignalen übertragen. Die Intercom für Kamera, Kommentator und Aufnahmeleitung konnten mit drei Teamspeak-Channels bei kaum spürbarer Latenz realisiert und in die vorhandene Riedel-Kommandoanlage integriert werden.
Um das Tally-Signal zu den Kameras zu bringen, wurde eine USB-Server-Client -Anwendung genutzt. Insgesamt acht zum Teil sehr leistungsfähige Rechnersysteme mussten dafür eingesetzt werden, um alle notwendigen Produktionsprozesse ohne Einschränkungen abbilden zu können.
Angehende „Meister Medienproduktion“ übernahmen die Produktionsleitung, an den Kameras standen die Kamera-Volontäre des ZDF. Produktions-Technik, Zeitlupe, Grafik und Streaming betreuten angehende Mediengestalter für Bild und Ton.
Die Technologie einer Remoteregie sowie die Rahmenbedingungen durch Corona haben alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt. Um alle Signale am Ende sicher und in hoher Qualität übertragen zu können, mussten zahlreiche Tests der eingesetzten Produktionstechnik und der notwendigen Setups durchgeführt werden.
Für die Akademie bedeute der Einsatz der neuesten Netzwerktechnologien wie SRT und NDI über eine LAN- und WAN-Infrastruktur einen enormen Gewinn an Know-how und ermöglichte zudem neue Projekte, um die Ausbildung im Bereich Fernsehtechnologie auf hohem Niveau weiter zu entwickeln.
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