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24P auf der Berlinale und bei Studio Babelsberg

Im Rahmen der Berliner Filmfestspiele spielte Video auch in seiner neuesten Ausprägung als 24P/1080 nur eine völlig untergeordnete Rolle, stellt Berlin-Reporter Peter Dehn fest. Am Rand des Festival-Treibens fand sich Zeit zu einem Gespräch über dieses Thema mit Gerhard Bergfried, dem Geschäftsführer von Studio Babelsberg.
B_0201_BergfriedGerhard Bergfried, 54, ist Geschäftsführer bei Studio Babelsberg.

Video war schon mal ein größeres Thema bei den Berliner Filmfestspielen, als in diesem Jahr: Tatsächlich findet sich im Katalog des »offiziellen Programms« das aus den Veranstaltungsteilen Wettbewerb und Panorama besteht, nur ein einziger Hinweis auf Video: Der Dokumentarfim über Stanley Kubrick wurde auf Digital Betacam gedreht. Im Forum-Katalog, der die restlichen Berlinale-Filme auflistet, finden sich ganze drei Hinweise, wobei die
Stichworte »Video« und »DV« zudem auch noch wenig aussagekräftig sind. Video spielt also, im Gegensatz zu früheren Jahren, wo im Forum gar auf Film übertragenes Hi8-Material gezeigt wurde, keine große Rolle.

Für den technisch weniger Interessierten stellt sich die Berlinale ohnehin als reines Kinofestival dar, denn schließlich wird in den Unterlagen das Abspiel-, nicht jedoch das Produktionsformat ausgewiesen. Von einem kleinen Sony-Stand in einem ziemlich toten Seitengang des European Film Market und ein paar Vorführungen im Kinosaal der Deutschen Film- und Fernsehakademie am Potsdamer Platz abgesehen, war 24P/1080 kein Berlinale-Thema. Für www.film-tv-video.de Grund genug zur Nachfrage über die Perspektiven des neuen Formats beim größten regionalen Studio-Dienstleister Studio Babelsberg.

Ein Gespräch mit Studio-Babelsberg-Geschäftsführer Gerhard Bergfried zum Thema 24P finden Sie in der Info-Zone von www.film-tv-video.de.

Autor: Peter Dehn

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